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Und zu guter Letzt

Es ist vollbracht!!! Alle Aufgaben sind erledigt, hurra!

Was die Inhalte des Kurses angeht: manche Lektionen wünschte ich mir am Anfang (z. Bsp. Bildrechte) und ein paar Lektionen (wie Keeeb und RSS), zu einer Aufgabe zusammengefasst, kurz vorstellt, ohne Anmeldung und dafür andere Lektionen (Fakten checken) auf mehrere Wochen ausgedehnt.

Vielleicht würden verschiedene „Lernpackete“ für größere Bibliothekssysteme (wie Stabi Wuppertal) mehr Sinn ergeben. Für Mitarbeiter ohne Vorkenntnisse (mit ausführlich erklärten Basics, mit mehr Zeitabstand zwischen den Lektionen) und für Mitarbeiter mit Vorkenntnissen (mit Zusatzaufgaben zu den Grundlagenaufgaben + „Streber-Challenge“? 🙂 ). So lässt sich die spätere Kerngruppe der „Social Media Experten“ herauskristallisieren und der Rest hat Grundkenntnisse erworben. Meiner Meinung nach, verringert so ein Verfahren den Druck auf alle Beteiligten, reduziert Stress und erhöht den Spaßfaktor.

Ich muss gestehen, als der Kurs angefangen hat, hielt sich meine Begeisterung in Grenzen. Nicht, weil ich nicht offen für was Neues bin oder mich das Thema grundsätzlich nicht interessiert. Es hatte jeher was damit zu tun, dass ich die Zeit, die man für so eine Fortbildung benötigt, während der Arbeitszeit einfach nicht habe, meine Auslastung liegt seit Jahren an der Grenze zwischen sehr viel und wahnsinnig viel.

Die Aufgaben kamen jeden Montag und ich habe versucht Schritt zu halten, um das zu schaffen, habe ich die meisten Lektionen von Zuhause, in meiner Freizeit erledigt.

Aus mehreren Gründen:

1. Steht oben.

2. Die technischen Voraussetzungen (mit denen leider viele vertraut sind) waren an meinem Arbeitsplatz nicht vorhanden, nicht freigeschaltet bzw. waren nicht frei zugänglich.

3. Ich brauche Ruhe, um mich in solche Aufgaben einzuarbeiten, um mich konzentrieren zu können – längere, ungestörte Bürozeiten.  Dies sind die Rahmenbedingungen, die leider auf meinem Arbeitsplatz nicht vorhanden sind. Andererseits bin ich es gewohnt, viele Aufgaben von Zuhause, in meiner Freizeit, vorzubereiten und zu erledigen, in den letzten Monaten kamen somit ein Paar mehr dazu. Um so mehr ist die Freude, es geschafft zu haben!

In den Zeiten, wo es besonders kritisch wurde und die Motivation nachgelassen hat, habe ich mir diese Fortbildung als eine Art Bergaufstieg, vorgestellt. Der Berg war hoch, der Weg beschwerlich und steil, mit vielen Hindernissen, die Zeit knapp, die Luft wurde immer dünner und die Kräfte ließen nach. Die gesamte Belegschaft musste den Berg heraufklettern (ohne Rücksicht auf die Erfahrungen, die Form und mit sehr unterschiedlicher Motivation) und nicht alle haben bis zum Ende durchgehalten. Manche haben den Kollegen beim „Aufstieg“ geholfen, haben sie an die Hand genommen und denen den Weg gezeigt, sind mit ihnen mitgegangen. Respekt!

Mir hat folgende Weisheit sehr geholfen:

„Nicht der Berg ist es, den man bezwingt, sondern das eigene Ich.“

Edmund Hillary, neuseeländische Bergsteiger, Erstbesteiger des Mount Everest

Diejenige, die es bis nach ganz „Oben“ geschafft haben, können sich auf die Schulter klopfen und die frische Bergluft genießen. 🙂

Die gute (oder die schlechte, je nach Sichtweise) Nachricht ist, dass auf jeden von uns noch viele „Berge“ warten. 🙂

Es war eine Chance für unsere Bibliothek, uns zu vernetzen und im Idealfall zusammenwachsen. Die Rechnung ist leider nicht aufgegangen, aber dennoch war dieser Kurs einen Versuch wert. Es ist keine Frage, dass wir in den letzten Jahren immer weniger wurden. Die Arbeitsverdichtung hat zugenommen, immer neue Aufgaben kamen hinzu, die durch die Gegenmaßnahmen wie Selbstverbuchung und teilweise erfolgten Neuorganisation der Arbeitsprozesse, nur zum Teil aufgefangen werden konnten. Hinzu kam der Führungswechsel, die aufgestockten Öffnungszeitenszeiten und die Sanierung der Zentralbibliothek.

Ich versuche immer die positiven Aspekte in den Vordergrund zu stellen, zu fokussieren, so verblassen die Negativen und haben weniger Gewicht. Ich weiß, es ist einfacher gesagt als getan :-).

Zum Beispiel, die Regelung für die Kollegen der Zentralbibliothek, bei der sie die Möglichkeit haben erst um 12 Uhr anzufangen und davor die Zeit für die Aufgaben zu nutzen bzw. Homeoffice zu machen, finde ich durchaus positiv. Über so eine Reglung hätte ich mich sehr gefreut als das Vohwinkler Rathaus über zwei Jahre saniert wurde und es manchmal dauerhaft unerträglich laut war.

Das Blog zu gestalten hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht. Wichtig war, dass es kreativ und kritisch ist. Im Studium hatte ich als Schwerpunkt „Medien“, der kritische Umgang mit Medien aller Art, ist mir deswegen  ins Blut übergegangen. 🙂 Ich meine, es ist mir gelungen.

Es sind so viele tolle Blogs, die kreativ und einzigartig sind, entstanden. Mit mit zusammengefassten Infos zu einzelnen Themen und genau auf den Punkt gebrachten Beiträgen. Manche sind richtig, richtig gut, sehr unterhaltsam und cool. Und auch schräge sind dabei. 🙂

Danke an alle, die Fridolin, Leni und Linus begleitet, unterstützt, gelikt und kommentiert haben!!!

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Buch 2.0: Social Reading

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Die letzte Lektion und somit die letze Station der Reise ist „Social Reading“. Ich habe mir alle drei Social Reading-Plattformen angesehen. Angemeldet habe ich mich dabei nicht, wobei auch der eingeschränkte Zugang völlig ausreichen war, um sich ein Bild davon machen zu können.

Die Seite von Soboks ist mir persönlich zu „blass“ und was die Buchtitel angeht, hatte ich den Eindruck, dass sie nicht besonders aktuell sind. Goodreads ist für englischsprachige Literatur. Am besten gefällt mir Lovelybooks, die Seite hat mich direkt angesprochen.

 

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Die Buch-Cover springen sofort ins Auge (die Macht der Bilder 🙂 ) und der blaue Button oben auf der rechten Seite „Jetzt kostenlos registrieren“ und „Jetzt registrieren >“ in Orange auch. Man wird direkt angesprochen: „Entdecke dein neues Lieblingsbuch“, die kurzen Zitaten aus den Rezensionen sind hervorgehoben und ziehen die Aufmerksamkeit an sich. Im Großen und Ganzem eine gelungene Seite.

Ein Vorteil von diesen Plattformen gegenüber dem klassischen Lesezirkel ist Unabhängigkeit  vom Zeit und Raum, man ist an keine Termine gebunden.

Ich kriege die Rezensionen/die Rückmeldungen zu den Büchern meistens von den Kunden der Bibliothek und weiß diese persönlichen Kontakte sehr zu schätzen. Mir sind sie auch lieber als alle Internetplattformen zusammen.

Zur Zeit kann ich mir nicht vorstellen an so einer Plattform mitzuwirken, in erster Linie aufgrund des Zeitmangels.

Ich habe (noch) keine Idee, was die Vernetzung des physischen Bibliotheksbestandes und des digitalen Raums angeht.

Die letze Aufgabe ist geschafft! 

 

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          Die Magie der Bücher. Unwiderstehlich!

Ein Nachwort kommt noch…

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Weltenbauen. Fiktive Welten

 

 

Diesmal beschäftigen wir uns mit den fiktiven Welten. Laut Wikipedia sind fiktive Welten, Orte oder Universen, die nur zu bestimmten Zwecken erfunden wurden und sind nicht wirklich existent. Meist werden sie in der Literatur verwendet um Geschichten darin zu erzählen, aber auch als Grundlage von Brett-, Tabletop-, Pen-&Paper-Rollen-, Chat-Rollen oder Videospielen.

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Noch bevor ich angefangen habe die Aufgabe zu lesen, sind mir mehrere fiktive Welten eingefallen: Nangijala („Die Brüder Löwenherz“ von Astrid Lindgren), Phantásien („Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende), das Wunderland („Alice im Wunderland von Lewis Carroll, die Insel Utopia („Utopia“ von Thomas Morus). Nicht zu vergessen die Mittelerde von Tolkien, Westeros von George R.R. Martin und die magische Welt von Harry Potter. Die Liste ist unendlich lang und diese Welten sind zeitlos und voller Magie für Kinder und Erwachsene. In einer fiktiven Welt sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, dort ist alles möglich. Man kann fliegen, zaubern und jemand anders sein. Das ist wahrscheinlich die Erklärung warum diese Welten uns so faszinieren.

 

 

Ich habe mir drei der Entdeckungsressourcen angeschaut:

Herr der Ringe (J. R. R. Tolkien)

Das Lied von Eis und Feuer (George R.R. Martin)

Tribute von Panem (Suzanne Collins)

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Wenn man sich für eine dieser Welten interessiert, findet man sehr viele Infos zu den einzelnen Charakteren, Schauplätzen usw. Wenn ich mehr Zeit habe, schaue ich mir auch die anderen Seiten an.

Es gibt bestimmt Einsatzmöglichkeiten für die Bibliotheken. Für Kinder, Jugendliche und sogar Erwachsene. Ein paar Veranstaltungen zu diesem Thema laufen bei uns bereits zum Beispiel beim „Gaming“ bauen Kids fiktive Welten in „Minecraft“.

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Und zum Schluss dürfen ein paar Bilder von Drachen aus einer meinen Lieblingsserien nicht fehlen…

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drachen eis feuer

 

 

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Kreatives im Netz entdecken… Pinterest

pinterest-logo-white-1920Printerest.  Eine virtuelle Wand mit Pins nach Interessen. Laut Wikipedia ist Pinterest ist eine Fotocommunity oder ein soziales Netzwerk in dem Nutzer Bilderkollektionen mit Beschreibungen an virtuelle Pinnwände heften können. Man kann die Bilder auch miteinander teilen oder kommentieren.

Der erste Eindruck: so viele schöne Bilder. Die Anmeldung war schnell und unkompliziert! Die Bedienung der Oberfläche ist sehr einfach und die Pins bzw. die Pinnwände kann man aus einer breiten Palette auswählen. Es gibt auch die Möglichkeit eine „Geheime Pinnwand“ zu erstellen, die nur auf Einladung einsehbar ist.

Ich folge mehreren Pinnwänden (davon sind zwei von meinen Kolleginnen) und habe mir mehrere Pinnwände angelegt zu verschiedenen Themen.

Ich kann mir gut vorstellen Pinterest in der Bibliothek zu nutzen, zum  Beispiel als eine Sammlung von Ideen unter den Kolleginnen, bevor man sich zusammensetzt und alles bespricht.

Eine Pinnwand, die für gute Laune sorgt, von mir erstellt:

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https://www.pinterest.de/bibvohwinkel/tiere/

 

 

Und noch ein paar Bilder von schönen Plätzen fürs Zuhause:

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Quelle: http://interiorsroom.ru/domashnyaya-biblioteka-v-tsentre-vnimaniya/

 

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Quelle: https://freshideen.com/wohnideen/bucherregale-selber-bauen.html

 

Frühlingslook 🙂

Quellen: https://www.pinterest.de/pin/361062095103511851/

 

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Bewegte Bilder

Das Thema dieser Woche sind „Bewegte Bilder“. Am erfolgreichsten ist YouTube. Google war bereit den Gründern dafür über eine Milliarde Dollar zu bezahlen! Der Kanal gehört für viele mittlerweile zum Alltag und es gibt kaum etwas, was man auf YouTube nicht findet.

Und zur Aufgabe: Flechtfrisuren sind zur Zeit total in. Die Frage, ob wir Bücher zu diesem Thema haben, wurde auch schon mal gestellt. Allein in der Zweigstelle Vohwinkel haben wir mehrere Bücher zu diesem Thema (meistens sind sie ausgeliehen 🙂 ). In unserem Online-Katalog findet man je nach Schlagwort sechs bis zehn Treffer. Wenn wir vor Ort keine freien Exemplare haben, bieten wir an, die Titel aus einer anderen Zweigstelle zu bestellen. Ich persönlich finde „Das geniale Flechtfrisuren-Buch. Grundtechniken, Variationen, Tipps & Tricks “ sehr gelungen,  es hat detaillierte Foto-Anleitungen, wo einzelne Schritte erklärt werden und ist auch für Anfänger gut geeignet. 

Bei YouTobe kriegt man bei der Suche („Haare flechten“) 25 000 Treffer, über 19 000 („Haare flehten lange Haare“) und über 8 000 Treffen („Haare flechten kurze Haare“). Man hat die Quall der Wahl.

In beiden Fällen hängt das Ergebnis davon ab, ob man sich selber die Haare macht oder sie von einer Freundin flechten lässt und wie viel Übung die Freundin oder man selber darin hat.

Viel Spaß beim ausprobieren! 🙂

 

Ein paar Flechtergebnisse:

 

CC0 Creative Commons

 

Leni hat sich von einem Buch inspirieren lassen und das ist dabei raus gekommen. 🙂

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Aller Anfang ist schwer, wir üben fleißig weiter. 🙂

 

Wir haben auch Ratgeber mit den praktischen Tipps, wie man ein YouTube-Star wird. 🙂

 

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Spaß mit Bildern

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Nach Bildern zu suchen, sich Bilder anschauen, Bilder zu knirpsen, es macht einfach Spaß! Was mir fehlt ist die Zeit :-(.

Deswegen zur Aufgabe:

Habe mir einen Flickr Account angelegt und ein paar Begriffe ausprobiert. Zu manchen Themen gib’s unmengen an Fotos! 

Die Entscheidung ist letzendlich auf das Bild vom Bücherschiff gefallen, so sah es da aus, vor den Sanierungsmaßnahmen… 

Stadtbibliothek Wuppertal

CC by Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW

Wenn ich mal mehr Zeit habe, stöbere ich auf Flickr weiter.  🙂

 

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Leere Regale, Staub, Schimmel… 😦

 

 

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Bildrechte

Mein erster Gedanke beim Lesen der neuen Aufgabe war: „Warum kommt dieses Thema erst jetzt? Warum nicht als direkt am Anfang des Kurses?“ Ich finde, dass man solchen wichtigen Themen mehr Gewicht und Zeit einräumen sollte. Was die Bildrechte angeht sind viele Mythen im Umlauf. Zum Beispiel, das Irrglaube über die Gruppenfotos.

In der Bibliothek habe ich immer aufgepasst und keine Personen fotografiert, die es nicht wollten. Bei den Kindern immer die Einverständnis der Erziehungsberechtigten eingeholt bzw. die Fotos so gemacht, dass man niemanden dadrauf erkennen kann und mal mit Smileys nachgeholfen.

 

Zur Aufgabe:

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Quelle: CC BY  SA 2.0 (Fachstelle für Öffentlichen Bibliotheken)

Was die Bilder in meinem Blog betrifft, werde ich, wenn ich Zeit habe, alle meine Beiträge durchgucken, um auf Nummer sicher zu gehen.

Hier die (sichere) Eigenkreation.

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Fridolin, Leni und Linus.

Wer ist Linus? Er ist der (lange) Bruder von Leni und ein großer Dachen-Fan. Und an dieser Stelle ganz liebe Grüße an den Bücherwurmcousin Lemmi, der im schönen Beyenburg lebt.

 

Übringens waren bei einer Veranstaltung heute mehrere Kinder überzeugt, dass Fridolin ein Krokodil wäre. Da mussten wir Aufklärungsarbeit leisten und uns Bücher über Krokodile und Drachen zusammen genauer anschauen. Danach waren alle der Meinung, dass Drachen cooler seien und nicht nur, weil sie fliegen können!!! 🙂